Dom St. Kilian

Der Würzburger Dom ist der viertgrößte romanische Dom Deutschlands. In seiner fast 1000-jährigen Geschichte wurde er mehrere Male zerstört und wieder aufgebaut. Heute beeindruckt das größte und bedeutendste Gotteshaus der Diözese Würzburg durch sein imposantes Inneres aus barocken und romanischen Bauelementen sowie seinen zahlreichen zeitgenössischen Kunstwerken.

Im Jahr 1040 begann der Bau des Kiliansdoms und dauerte 50 Jahre. Er zählt heute zu den eindrucksvollsten Monumenten der Salier-Zeit. Nach zahlreichen baulichen Änderungen erhielt der Würzburger Dom 1250 seine endgültige äußere Gestalt. Der Barock hielt um 1700 Einzug in Würzburg und somit auch im größten Kathedralgebäude der Stadt. Balthasar Neumann, einer der bedeutendsten Baumeister des Barock und des Rokoko sowie Architekt des UNESCO Weltkulturerbes Würzburger Residenz, schuf 1749 die Sakristeien und die Schönbornkapelle. Doch auch das Aushängeschild Würzburgs war nicht sicher vor den Fliegerbomben, die am 16. März 1945 ganz Würzburg in Schutt und Asche legten. Fünf Jahre später wurde der Dom unter Bischof Julius Döpfner und Dombaumeister Hans Schädel wieder aufgebaut und 1967 feierlich eröffnet. 1987/88 folgte die Umgestaltung des Hochchors und 2006 fand die Außenrenovierung ihren Abschluss. Anschließend wurde der Kiliansdom innen renoviert, mit zahlreichen zeitgenössischen Kunstwerken ausgestattet und erstrahlt seit dem Ersten Advent 2012 in neuem Glanz. Auch die Dom-Orgel wurde Opfer des Kriegs, was eine völlig neue Orgelkonzeption mit der Aufteilung in Haupt- und Chororgel möglich machte. Josef Schäfer integrierte die Dom-Uhr von 1574 und die barocken Stuckrahmungen von 1701 in die Orgel – ein beeindruckendes, originelles Zusammenspiel von Alt und Neu. Meister Eckart schuf im Mittelalter das imposante Taufbecken, das heute noch im Dom zu sehen ist und wie man es nur in wenigen Kirchen Deutschlands findet. Dazu ergänzte der Künstler Tilmann Riemenschneider mehrere Figuren und Grabmale. Ebenfalls sehr sehenswert: Die neun zeitgenössischen, bunten Meistermannfenster in der Sepultur des Doms. Der Kölner Georg Meistermann gilt als einer der bedeutendsten Künstler der Nachkriegszeit, sein Fensterzyklus im Würzburger Dom ist allerdings wenig bekannt.

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